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(thk) Aus Italien kommt eine neue, stimmgewaltige Sängerin, der nach großen Erfolgen in ihrer Heimat, auch hierzulande der rasche Aufstieg zurecht prophezeit wird. Ihr Künstlername: DolceNera. Ein passendes Pseudonym, denn die Übersetzung "süß und schwarz" spiegelt jene Gegensätzlichkeiten wider, die ihre Musik und Person charakterisieren. Rockend und balladesk-gefühlsbezogen, verletzlich und stark klingen die textlich aussagekräftigen Eigenkompositionen der internationalen Version des Albums "Un Mondo Perfetto" (Edel Records), vorgetragen von einer Stimme, deren Bandbreite von rau bis einfühlsam-zart reicht. Das schwarzhaarige Multitalent (Gesang, Piano, Gitarre, Theremin) selbst sieht sexy sowie tiefsinnig aus und verkörpert auf der Bühne Engel und Teufel in Einem. Vor allem live ist das ein unvergessliches Erlebnis! Wenn DolceNera sich samt Trio am 10. November 2006 bei einem Showcase (München, Elserhalle) erstmals den Medien in Deutschland vorstellt, dürfte dieser attraktive Konzertprofi die Herzen von Frauen wie Männern im Sturm erobern.

Es bedarf keiner hellseherischen Fähigkeiten: Gianna Nannini und Laura Pausini waren gestern! Dass sich selbst im Zeitalter zahlloser Castingshows samt gehypter Retortenware mit kurzer Haltbarkeitsdauer handgemachte Qualität durchsetzt, dafür ist die Karriere von DolceNera ein gutes Beispiel. Emanuela Trane, so heißt die zierliche, androgyne Frau aus Scorrano (*16.5.1977) in Wirklichkeit, wurde nach der Teilname an einem TV-Wettbewerb zum renommierten San-Remo-Festival eingeladen. Dort gewann sie 2003 die "Young Section" mit dem inzwischen zur offiziellen Hymne der italienischen Homo-Szene avancierten "Siamo Tutti La' Fuori" und gab kurz darauf ihr Ingenieursstudium ebenso auf wie den Berufswunsch, einmal bei der Formel 1-Crew von Ferrari zu arbeiten. 2004 wurden die Lieder ihres Debüts "Sorriso Nucleare" auf einer umfangreichen Italien-Tournee vorgestellt. 2005 folgte die zweite CD, "Un Mondo Perfetto". Sie stieg auf Platz vier der Charts ein und hielt sich fast ein Jahr in der Bestsellerliste. Zudem schrieb DolceNera, die Krawatten sammelt und Sushi liebt, die Hymne der italienischen Jugend-Fußballmeisterschaft und trug das Olympische Feuer ins Marmi-Stadion/Rom. Die erste Single aus "Il Popolo Dei Sogni", ihrem dritten Italo-Album (2006), stand elf Wochen in den Top 30. Im August `06 erschien "Un Mondo Perfetto" in Deutschland als eine Art "Best Of" der Vorgänger-Silberlinge. Die vierzehn Songs zeigen alle Facetten dieser Ausnahme-Künstlerin, die auch textlich etwas zu sagen hat. "L'Amore" ist keine Ode an die Liebe, sondern handelt von sexuellem Missbrauch an einem Kind.

Zu "Resta Come Sei", das einer Lesbierin rät, "so zu bleiben wie sie ist", lieferte eine Fan-Mail die Inspiration. "Com'eri Tu" vertont ein lange nachklingendes Rendezvous in einem 7/4-Takt, der die Sounds der Siebziger Jahre heraufbeschwört. "Com' È Straordinaria La Vita" zelebriert die Höhen und Tiefen des Lebens. "Giusta O Sbagliata" ist ein existenzialistischer Veitstanz. "Il Popolo Dei Sogni" indes feiert die Träume der Menschen gegen jede (Markt-)Chance. Und in "Mai Più Noi Due" erzählt DolceNera vom Ende ihrer ersten großen Liebe. Dies tut sie allerdings nicht verbittert, sondern durchaus zuversichtlich angesichts der Möglichkeiten einer neuen Beziehung in der Zukunft. Anfang 2007 wird der sehr sympathische Stimm-Orkan, der in Florenz lebt, auch großflächig live in Deutschland für Furore sorgen: Und zwar eine Woche lang im Vorprogramm der umfangreichen Tournee jener erfolgreichen Sängerin aus Österreich, welcher DolceNera zufällig sogar ähnlich sieht - Christina Stürmer!

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